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Brauchtun
| KRAMPUSBRAUCHTUM |
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PASS
Der Name „Pass“ kommt von zusammenpassen, eine Gruppe
hält und passt zusammen! Daher kommt auch die Anrede mit „die
Pass“ und nicht wie viele meinen „der Pass“.
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| Der Krampus
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Bedeutet dem Wort nach vertrocknet oder verdorrt. Er ist entgegen
der landläufigen Meinung nicht die Figur, die strafen soll.
Im Gegenteil, er ist der Helfer gegen sämtliches Böse. Er
wurde geschaffen, um alle Wintergeister von den Gehöften, oder
Häusern fern zu halten. Diesen Sinn zeigt er in seinem Aussehen.
Die Krampusmaske muß menschliche Züge zeigen, denn dadurch
zeigt er, dass er vom Menschen geschaffen wurde und zu ihm gehört.
Die Rute ist nicht nur zur Bestrafung und Schmerz gedacht, sie
soll sondern Glück und Fruchtbarkeit für das kommende
Jahr bringen. Er wird weiters mit Glocken ausgestattet um eben diese
gefährlichen Geister, und das Böse durch seinen Lärm
in den Rauhnächten vertreiben zu können!
Der Krampuss(Bei uns auch Klaus /en o. Knecht Ruprecht genannt)ist
auch der schaurige begleiter des St. Nikolaus der die bösen
und unartigen Kinder erschrecken und mit der Rute, ihr unartiges
Verhalten im ganzen Jahr bestrafen soll.
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PERCHTENBRAUCHTUM
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Der Name:
Das Perchtenbrauchtum ist hauptsächlich im Alpenraum verbreitet.
Das Wort Percht kommt von der weiblichen Gestalt, der so genannten
Frau Bercht, Bercha oder Burgit. Man erzählt sich, dass sie
bereits in der Antike in den Raunächten von den Bergen herab
in die Täler stieg und dort für Recht und Ordnung sorgte.
Sie übte soziale Kontrolle aus, achtete auf Ordnung und strafte
Übeltäter.
Die Entstehung:
Die Entstehung des Perchtenbrauchtums liegt bereits in der Antike.
Von dieser Zeit gibt es jedoch leider wenige Aufzeichnungen. Die
ersten Brauchtumsritualien wie wir sie kennen reichen bis in die
mythisch- heidnische Vorzeit zurück. Damals liefen Bauernburschen
mit Tierfellen bekleidet und dunklen Lederfetzen im Gesicht durch
den Ort und versuchten so das Böse bzw. die Wintergeister aus
dem Ort zu vertreiben und die Natur aus Ihrem Winterschlaf zu erwecken.
Damals nannte man diesen Brauchtum „die Frau Berchta mit Ihren
Begleitern“ (=ungetaufte Kinder).
Im Mittelalter sahen die Menschen unter dem Glaubenseinfluss der
Kirche plötzlich in der „Berchta“ eine Allegorie
der Sünde (Prunksucht). Ab dem 16.Jhd. wurde der Name auf die
begleitenden Teufelsgestalten, die sog. Perchten übertragen.
Im 17. und 18.Jhd. versuchte die Kirche dieses Brauchtum zu unterbinden
und verbot es. Im 19.Jhd. änderte sich die Einstellung zum
Perchtenlauf in der Bevölkerung (er war nie ganz ausgestorben)
und wurde zum Schaubrauch in unserer Umgebung. Heute erscheinen
die Perchten je nach Region verschieden einzeln oder in verschieden
großen Gruppen im Umkreis von drei bestimmten Winterabenden
und –Nächten, den sog. „rauen Nächten“:
In der Nacht vor Nikolaus (5. Dezember), zu Wintersonnwend (22.
Dezember) und vor Dreikönig (6. Januar).
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